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Als therapeutische Maßnahme ermöglicht Biofeedback dem Übenden den willentlichen Einfluss auf diejenigen inneren Bereiche (wieder-) zu gewinnen, über die er z.B. in Stresssituationen die Kontrolle verliert. Dabei hat es sich als äußerst effektiv erwiesen sowohl in Richtung Aktivierung als auch in Richtung Deaktivierung zu trainieren, um insbesondere den Aspekt der Selbstwirksamkeit zu steigern. Die Erfahrungen von Selbstkontrolle und Handlungsspielraum gelten als zwei der Haupt-Wirkfaktoren bei der Reduktion von Stresssymptomen (vergl. Karasek, R. & Theorell, T; 1990) und Ängsten. Je nach Symptomatik oder Zielsetzung kommen im therapeutischen Bereich üblicherweise folgende körperliche Feedbackverfahren zum Einsatz: EEG-Feedback (Hirnstrom-Aktivität), EMG-Feedback (Muskelspannung) z.B. bei Spannungskopfschmerz oder Verspannungen des Rückens, vasomotorisches Feedback (Veränderung der lokalen Durchblutung) z.B. bei Migräne, kardiovaskuläres Feedback (Herz-Kreislauf-Reaktionen) z.B. zur Blutdruckregulation. |
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